Was ist craniosacrale Therapie?

Die craniosacrale Therapie ist eine sanfte manuelle Behandlungsmethode mit Ursprung in der Osteopathie. Sie arbeitet mit sehr feinen Berührungen und gezielten Griffen am Körper.

Dabei wird besonders das sogenannte craniosacrale System betrachtet – also die Verbindung von Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein. Dieses System steht in enger Beziehung zum Nervensystem und kann Einfluss auf viele Körperfunktionen haben.

Viele Patienten empfinden die Behandlung als sehr entspannend und wohltuend.

Bei welchen Beschwerden kann craniosacrale Therapie helfen?

Die craniosacrale Therapie kann unter anderem eingesetzt werden bei:

Kopf- und Nackenschmerzen

Migräne und Spannungskopfschmerzen

Rückenschmerzen

Stress und innerer Unruhe

Kieferbeschwerden (CMD)

Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich

Craniosacrale Therapie und das Nervensystem

Viele Beschwerden entstehen, wenn das vegetative Nervensystem dauerhaft im Stressmodus arbeitet. Dabei ist der sogenannte Sympathikus, der für Aktivität und Stressreaktionen zuständig ist, überaktiv.

Die craniosacrale Therapie kann helfen, das Nervensystem zu beruhigen und wieder mehr Gleichgewicht zwischen Aktivität und Entspannung zu schaffen.